Got­ten­heim — Breisach, Juli/August 2010
Stel­lung­nahme durch den Lan­desnaturschutzver­band AK Freiburg
 
Die 
geplante 
Straße 
besitzt 
keine 
geset­zlich 
notwendige 
Begrün­dung 
und 
kann 
daher
 aus
 rechtlichen 
Grün­den
 nicht 
gebaut 
wer­den. 
Sie 
wider­spricht 
den 
Erfordernissen 
der Lan­des­pla­nung
 und 
den 
Grund­sätzen 
der 
Region­alpla­nung. 
Sie 
stellt 
kein 
zwin­gend
 über­wiegen­des, 
öffentliches 
Inter­esse 
dar.



Die
 vor­liegen­den 
Pla­nun­ter­la­gen 
weisen 
erhe­bliche 
Män­gel 
auf: 
Sie 
ziehen 
nicht 
alle,
 ins­beson­dere
 landschafts‐ 
und 
naturscho­nende
 Vari­anten 
mit 
geringer 
Ein­griff­stiefe 
in
 Betra­cht.
 Die 
Unter­la­gen 
sind 
unvoll­ständig, 
in 
Teilen 
ver­al­tet 
und
 klam­mern
 entschei­dungsrel­e­vante 
Aspekte 
vol­lkom­men 
aus. 
Die 
Bew­er­tun­gen 
und 
Entschei­dun­gen, 
ins­beson­dere 
die 
Umwelt 
betr­e­f­fend, 
sind 
z.
T. 
nicht nachvol­lziehbar 
und 
wider­sprüch­lich.

Das 
Konzept 
und 
die 
Pla­nun­gen 
zu 
den 
Minimierungs‐, 
Ausgleichs‐ 
und 
Ersatz­maß­nah­men
 sind 
abso­lut 
unzure­ichend,
 in 
Teilen 
nicht 
nachvol­lziehbar
 und 
nicht 
umset­zbar. Die
 Unter­la­gen 
kom­men 
zu 
den 
falschen 
Schlüssen, 
so 
dass 
der 
geplante 
Straßen­bau erhe­blich
 und 
zu 
einem
 nicht 
vertret­baren 
Maße 
zum
 Nachteil 
der 
Natur 
und 
Land­schaft stat­tfinden 
würde.


Die 
vor­liegen­den
 Pla­nun­gen 
entsprechen 
nicht 
den
geset­zlichen
 Vor­gaben
 und
 sind
 daher
 nicht 
genehmi­gungs­fähig. 
Der 
LNV 
lehnt 
die 
Pla­nun­gen
 zum 
Bau
 der
 „B
31 
West“ entsch­ieden ab.


Stll­gnhm. B 31 West II Bauab­schnitt, zweite Anhörung Aug. 2010_EndgültigeVersion-1