Berg­wan­derer

Ihren Ursprung haben die heuti­gen Wan­derer der Sek­tion Freiburg in der Berg­steiger­gruppe, die anfangs, über­wiegend jung und leis­tung­sori­en­tiert, zum Besteigen vieler Alpengipfel aufrief. Es gab Touren auf Gletsch­ern und über Klet­ter­steige und eine kleine Gruppe bestieg sogar den Mont Blanc. Viele der ehe­ma­li­gen Berg­steiger engagieren sich heute bei den Berg­wan­der­ern. Diese Gruppe untern­immt Tageswan­derun­gen für unter­schiedliche Ansprüche, mehrtägige Touren mit Hüt­te­naufen­thal­ten sowie Fahrrad­touren und Aus­flüge mit kul­turellen Zie­len. Zur Zeit haben wir etwa 30 Aktive.
Wir Naturfre­unde wan­dern nicht nur, um rasch von A nach B zu kom­men, son­dern unser Weg ist auch unser Ziel. Dabei ent­decken wir naturkundliche, his­torische, kul­turelle und land­schaftliche Beson­der­heiten und nicht sel­ten steuern unsere Wan­der­leiter Infor­ma­tio­nen aus ihrem großen Erfahrungss­chatz bei. Aber bei alle­dem soll natür­lich die Freude an der Bewe­gung, an der Natur und am gemein­samen Erleben nicht zu kurz kom­men.
Die Wan­derun­gen, die in der Regel Son­ntags unter­nom­men wer­den, machen wir über die Tage­spresse und den Inter­netkalen­der bekannt. Um zum Aus­gangspunkt zu gelan­gen, benutzen wir so oft wie möglich den öffentlichen Per­so­n­e­nahverkehr.
Nicht-Mitglieder sind, wie immer und über­all bei den Naturfre­un­den, willkommen.

Ski­touren­gruppe

Die Touren­gruppe „Dis­sis“ gibt es seit 2006. Ursprünglich im DAVFreiburg ent­standen, zu dem wir aber öfter in dis­si­den­ten Posi­tio­nen standen, haben wir in diesem Win­ter den Wech­sel zu den Naturfre­un­den vol­l­zo­gen, die uns von ihrer Pro­gram­matik und Aus­rich­tung her näher sind. Wenn auch die Gruppe aus einem Kern von 12 — 15 Skiberg­steigerIn­nen im Alter von 30 — 55 besteht, so ver­steht sich die Gruppe den­noch als offen und heißt Neue her­zlich willkom­men.
Wie in den let­zten Jahren peilen wir 4 — 5 Ski­un­ternehmungen an, über jew­eils 4 — 7 Tage an fol­gen­den Zeiten: Sil­vester, Fasching, Ende März, Woche nach Ostern. Seit 4 Jahren nehmen wir zur Silvester-Tour auch die Kinder (8 — 16) mit. Das bedeutet, wir suchen uns ein Gebiet aus, das sowohl Ski­touren wie Pis­ten­ski zulässt. In dieser Touren­gruppe soll­ten sich Skiberg­steigerIn­nen finden, denen das Herz höher schlägt, wenn sie Schnee riechen und das am lieb­sten mit anderen teilen.
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Der Touren­leiter ist dafür bekannt, dass Entschei­dun­gen im Kon­sens unter Ein­beziehung jedeR Teil­nehmerIn getrof­fen wer­den. Ebenso gilt nicht das Tempo und die Kon­di­tion des/der „Tagesstärk­sten“, son­dern des/der „Tagess­chwäch­sten“. Das bedeutet aber 1. nicht, dass wir halbe Nächte disku­tieren – zumin­d­est nicht über Entschei­dungs­fra­gen – und 2. nicht, dass nicht auch anspruchsvolle Touren gemacht wer­den. Aber ganz bes­timmt, dass es darauf ankommt, gemein­schaftlich auf den Berg und wieder hin­unter zu kom­men.

Voraus­set­zun­gen: Skialpine Vor­erfahrung von 2 Win­tern in den Alpen.
Anforderun­gen: Aus­re­ichend Kon­di­tion für Auf­stiege von 1000 bis 1200Hm.
Nicht ele­gantes, aber sicheres Abfahren.
Max. Teil­nehmerzahl: 6 — 14 (wenn mehr wie 8 dann zweiteR Übungslei­t­erIn)
Anfahrt: Mit öffentlichen Verkehrsmit­teln: Bahn und Bus
Teil­nah­mege­bühr: Je nach Tour
Anmel­dung per E-Mail an: skitouren@nf-freiburg.de
Home­page: https://skitouren.nf-freiburg.de/

Naturschutzwarte

Der 1284 Meter hohe Schauins­land ist nicht nur der Haus­berg Freiburgs und ein wichtiges Naher­hol­ungs­ge­biet, son­dern auch ein wichtiges und mit 1222 Hek­tar auch ein sehr großes Naturschutzge­biet. Es umfasst den Gipfel­bere­ich mit arten­re­ichen Mager­wiesen, natur­nahe Tan­nen– und Buchen­wälder der Bergflanken sowie wertvolle Feuchtwiesen der Täler Ins­ge­samt haben rund 120 vom Ausster­ben bedro­hte Tier– und Pflanzenarten hier ein Refugium gefun­den. Eine Beson­der­heit und ein Marken­ze­ichen des Schauins­land sind auch die von Wind, Schnee und Viehver­biss geze­ich­neten Wet­ter­buchen — bizarre Zeu­gen der extremen Wit­terungsver­hält­nisse.
In den am meis­ten besuchten Bere­ichen des Schauins­land­mas­sivs sind unsere Naturschutzwarte tätig. Sie arbeiten im Auf­trag der Unteren Naturschutzbe­hörde und sind erkennbar an ihren oliv­grü­nen Westen mit der Auf­schrift “Naturschutz” und einer Plakette des Lan­des Baden-Württemberg. Ihre Auf­gabe besteht darin, die Natur vor Zugrif­fen der Besucher zu schützen, dafür zu sor­gen, dass das Wegege­bot beachtet wird, dass keine Feuer­stellen entste­hen und Pflanzen und Tiere nicht gestört wer­den. Die fach­lich aus­ge­bilde­ten Naturschutzwarte sind aber vor allem bera­tend tätig, erk­lären ökol­o­gis­che Zusam­men­hänge, beant­worten Fra­gen botanis­cher, geol­o­gis­cher und heimatkundlicher Art, weisen auf die eiszeitlichen Spuren in der Land­schaft hin oder helfen den Ort­sunkundi­gen, den richti­gen Weg zu finden.
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Die Naturschutzwarte sind unter­wegs von der Bergsta­tion der Schauins­land­bahn über die Rot­lache, den Ban­nwald, den Schauins­landgipfel, das Englän­der­denkmal, den Schnieder­li­hof und Hof­s­grund.
Mehrere Naturschutzver­bände stellen Naturschutzwarte. Sie bilden die “Inter­es­sen­ge­mein­schaft Schauins­land e.V.”. Vom Früh­jahr bis in den Herbst sind die Ehre­namtlichen vor allem an Woch­enen­den und Feierta­gen sowie in den Schulfe­rien anzutreffen.

Kon­takt: Kurt von Ow, Tel. 0761–81552

Biotoppflege

Prak­tis­cher Naturschutz — Pflege im Naturschutzge­biet am Schönberg

Südlich von Freiburg erstreckt sich der Schön­berg, der neben dem Kaiser­stuhl zu den wärm­sten Regio­nen des Lan­des zählt. Auf den teils steilen, nach Süden gerichteten Hän­gen haben sich wärmeliebende Pflanzenge­sellschaften ange­siedelt. Ein beson­deres Kleinod sind die trock­e­nen Mager­wiesen, die ein Refugium zahlre­icher sel­tener Orchideenarten bilden. Eine erste Ini­tia­tive zur Grün­dung des heuti­gen Naturschutzge­bi­ets ging von Dr. Erwin Sumser aus, der bere­its 1931 eine Teil­fläche, den heute so genan­nten Sum­ser­garten, kaufte und auf seine Kosten pfle­gen ließ. Denn ohne Bewei­dung dro­hte schon damals das Gelände zu verbuschen.

1948 wurde dann jun­gen Freiburger Naturfre­un­den der Sum­ser­garten zur Pflege über­lassen. Zusam­men mit anderen Ehre­namtlichen schnei­den wir in Abstim­mung mit dem Regierung­sprä­sid­ium Hecken und Bäume zurück, repari­eren Zäune und erneuern den Botanikerp­fad. An den Steil­stellen müssen auch regelmäßig die Trep­pen­stufen erneuert werden.

An Sam­sta­gen, Son­nta­gen und Feierta­gen zwis­chen April und August machen außer­dem  unsere auge­bilde­ten Naturschutzwarte im Auf­trag des Lan­drat­samtes  Naturschutz­di­enst. Dabei beraten wir die Besucher und geben fachkundige Auskün­fte. In der Haupt­blütezeit, im Mai bis Juli, ste­hen wir auch für Grup­pen­führung (max. 8–10 Per­so­nen) zur Ver­fü­gung.
Wer sich als Mitar­beiter im Naturschutz oder als Naturschutzwart bei den Naturfre­un­den beteili­gen möchte, ist jed­erzeit her­zlich willkom­men. Eine fach­liche Ein­führung gibt es auch.

Kon­takt per E-Mail bei: Kaestle-freiburg@t-online.de