Es war eine Wan­derung geplant vom Wald­see zum Pfer­dle, weiter zu St. Lioba und zu St. Valentin. Dann woll­ten wir zu Beginn der Däm­merung mit Fack­eln nach Gün­ter­stal hin­unter laufen und beim Pfer­dle auf die Strassen­bahn gehen. So war es geplant.

Zu unserer Freude fan­den sich 24 Wan­der­fre­unde ein aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, dem Iran, Eritrea, Gam­bia, Spanien und natür­lich Deutsch­land. Wir starteten zuver­sichtlich, war es doch eine Stunde zuvor noch son­nig und warm gewe­sen. Aber kaum waren wir aus der Strassen­bahn aus­gestiegen begann es zu reg­nen. Schließlich reg­nete es heftig, es begann zu schütten.Wir stapften tapfer durch Regen und Wind, bestaunten frierend das Wasser­schlöss­chen und beschlossen schließlich, gesund zu bleiben und uns ein warmes Plätzchen zu suchen. Im Wiehre­bahn­hof tranken wir heißen Tee und planten strahlen­den Son­nen­schein und ein früh­ling­shaft mildes Lüftchen für die näch­ste Wan­derung in einer Woche fest ein.
(Traudl Patock und Heidi Glatt)