In Frankre­ich wurde der neue Präsi­dent gewählt. Der Him­mel am Rhein bei Breisach war bedeckt, aber es blieb den ganzen Tag trocken. Lei­der waren es außer dem Wan­der­wart nur zwei  Naturfre­unde, die an dieser Wan­derung in den Rhein­auen teil­nah­men. Nor­maler­weise herrscht am Son­ntag ein buntes Treiben am Rhein, aber heute waren nur ein paar Rad­fahrer und Spaziergänger zu sehen. Ein Schwan saß brü­tend auf seinem Nest, Blesshüh­ner schwammen aufgeregt am Ufer ent­lang, ein Schwa­nen­paar  gleit­ete majestätisch auf dem Wasser dahin, aber sonst war Stille. Rudi erzählte uns Geschichten aus der tur­bu­len­ten Ver­gan­gen­heit der Region und machte uns auf merk­würdige Dinge aufmerk­sam. Er kon­nte uns sämtliche Fra­gen beant­worten und nach einein­halb Stun­den erre­ichten wir das Club­heim des Segel Clubs Nau­tic Breisach, wo wir bere­its erwartet wur­den. Wir freuten uns über die warme Stube und die fre­undliche Bewirtung. Rudi hat für uns eine Video-Bilderserie vor­bere­itet, die er uns im großzügi­gen Neben­raum vorführte.

Die Anlage Karpfen­hod ist sehr roman­tisch und ein per­fek­ter Aus­gangspunkt für den Segel­sport. Klein aber fein. Bei schönem Wet­ter tum­meln sich hier viele Rad­fahrer und Wan­derer und genießen diesen zauber­haften verträumten Platz in den Rhein­auen. Heute aber lagen die Boote ver­schlafen am Ufer. Auf dem Heimweg sahen wir wieder einige Schwäne und ver­schiedene Wasservögel. Ein Hauben­taucher ver­schwand ele­gant im Wasser und tauchte einige Zeit später an einer anderen Stelle wieder auf. Auf der Wiese standen wun­der­schöne Knabenkräuter. Beson­ders auf­fal­l­end war das leuch­t­ende Blau des Wiesen­sal­bei. Nach einein­halb Stun­den über­querten wir auf einer Brücke die Möh­lin und waren wieder am Aus­gangspunkt der Wan­derung. Der Zug in Breisach fährt am Son­ntag stündlich und brachte uns sicher zurück nach Freiburg.

Wir danken für die Führung und das her­zliche Willkom­men im Club­heim des Segel Clubs Nau­tic Breisach.